Wer und was ist Secession!

Das Ausstellungsprojekt “Secession!” wird aktuell betrieben durch die Künstlerinnen und Künstler Manuel Zint, Wiebke Logemann, Saskia de Kleijn und Robert Hirse.

Bei diesem Zusammenschluß handelt es sich nicht um eine Künstlergruppe, da weder Manifest noch programmatische Absprachen vorliegen, sondern um eine Kerngruppierung zur Durchführung eines Ausstellungskonzeptes.

Dieses Konzept zielt darauf ab, in einer langfristig orientierten Ausstellungsreihe Kunst an ungewöhnliche Orte in Itzehoe zu tragen und kunstferne Bevölkerungsgruppen an Kunst – , sowie kunstnahe Bevölkerungsgruppen an Orte und Mechanismen der Subkultur heranzuführen. Dafür bedient es sich unter anderem Verbreitungsmechanismen aus Jugend- und Subkultur.

Der Begriff “Secession!” wird synonym und ambivalent für mehrere Benennungen genutzt: die Gruppe, die Ausstellung, die Ausstellungsreihe, Begleiterscheinungen und Lebensgefühl. Dabei wird der Begriff ähnlich behandelt wie ein Brand (Markenzeichen), Logo (Erkennungsmerkmal) oder Label (Verlagsmedium) und unabhängig von einer konkreten Ausstellung im Stadtgebiet verbreitet (z.B. über Plakate mit dem Logo).

Ursprünglich meint der Begriff Sezession die Abspaltung einer Künstlergruppe von einem größeren künstlerischen Umfeld (siehe “Wiener Secession” und “Münchner Sezession”), wird aber auch gleichberechtigt gebraucht für eine neu entstehende künstlerische Gruppierung. Dem vorliegenden Projekt lassen sich beide Aspekte zuordnen.

Inhaltlich sind die Ausstellungen unprogrammatisch konzeptioniert und werden mit den originären Kunstwerken der “Secessions!”-Künstlern bestückt. Darüber hinaus sollen in Folgeausstellungen auch Werke anderer Künstler gezeigt werden. Zusätzlich zu den konkreten Ausstellung wird ein Internetauftritt (u.a. mit Bildern von den Eröffnungen und einer virtuellen Galerie der ausgestellten Exponate) des Projektes in Netz gestellt und von der Gruppe betrieben.