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fairy tracks – Kulturnacht Itzehoe 2015

Vier Viertel sind ein Ganzes!

Secession! präsentiert anlässlich der 13. Itzehoer Kulturnacht, in vier Stationen eine Reise durch die Nacht und zu Erzählungen aus den archetypischen Gefilden der menschlichen Kultur.

Saskia de Kleijn, Robert Hirse, Wiebke Logemann und Manuel Zint – zeigen an vier Stationen in der Innenstadt ein zusammenhängendes Kunstwerk. Als Guckkästen gestaltete Schreine nehmen die Betrachter mit auf eine Reise zu den Quellpunkten künstlerischer Auseinandersetzungen mit Archetypen mitteleuropäischer Erzählkultur. Dabei überlagern sich die einzelnen Bildräume von Zeichnung, Malerei, Fotografie und Installation zu einem Gespinst von Bezügen und Vorstellungen. Das Durchschreiten der Nacht wird zu einem Weg ins Innere unserer Überlieferungen…

25.4.2015

19:00 – 23:00 Uhr in der Kirchenstraße Itzehoe
(vor Himmel + Erde)

Ankündigung auf der Website der Itzehoer Kulturnacht

Facebook – Veranstaltung

 

Interkulturelle Woche: Mikronation „Secessionistan“ eröffnet Botschaft

Kriege und Gewalt, Diskriminierungen, Flüchtlingswellen: Die Welt, so wie sie real und teils grausam ist, bedarf mehr Menschlichkeit und Verständnis füreinander. Die Interkulturelle Woche (IKW) in Itzehoe wirbt dafür. Künstler mit ihren Mitten sensibilisieren außerdem. Das Ausstellungsprojekt „Secession!“ – aktuell betrieben durch die Itzehoer KünstlerInnen Saskia de Kleijn, Robert Hirse, Wiebke Logemann und Manuel Zint – begibt sich bereits seit 2011 an kunstferne Orte, zeigt Möglichkeiten und Strategien für einen alternativen Umgang mit Kunst auf und betritt immer wieder Neuland.

Anlässlich der Interkulturellen Woche gründete das Quartett den fiktiven Kleinstaat „Secessionistan“ als Projektionsfläche für gesellschaftliche Utopien. Am Samstag, dem 4.10.2014, schlägt ab elf Uhr das diplomatischen Korps dieser Mikro-Nation in der unteren Feldschmiede sein temporäres Botschaftszelt auf.

Eine professionell komponierte Hymne, die auch auf CD angeboten wird, lädt im 30-Minuten-Takt zum Fahnenappell der utopischen Insel-Nation. Angeboten werden lukullische Spezialitäten aus „Secessionistan“, die junge, offizielle Staatskunst, Souvenirs sowie diplomatische Dienstleistungen. Denn jeder, der sich zur in der Botschaft aushängenden Verfassung bekennt, kann Bürger der Mikronation „Secessionistan“ werden und erhält einen kostenlosen Pass. Gegen 14 und 16 Uhr vertiefen kurze Ansprachen globale Aspekte interkultureller Problematiken.

Die Botschaft der vier Secessionisten ist eindeutig: „Die Hochachtung der Kultur ist im Geiste Secessionistans tief verwurzelt, die Erkenntnis, dass kulturelle Leistung die Grundlage ist für vernünftiges und empathischen Handeln ist unumstößlich.“

BU: Utopische Staatsgründer: Die vier SecesionisInnen Manuel Zint, Wiebke Logemann, Robert Hirse und Saskia de Kleijn.

Freie Republik Secessionistan – Eine Mikro-Nation auf der Interkulturale Itzehoe

Das Wappen der Freien Republik Secessionistan

Seit 2011 bereichert das Ausstellungsprojekt „Secession!“ – aktuell betrieben durch die Itzehoer KünstlerInnen Saskia de Kleijn, Robert Hirse, Wiebke Logemann und Manuel Zint – die Kunst- und Kulturszene der Stadt Itzehoe.

Secession! begibt sich an kunstferne Orte, zeigt Möglichkeiten und Strategien für einen alternativen Umgang mit Kunst auf und betritt immer wieder Neuland.

Anlässlich der interkulturellen Woche gründeten die vier KünstlerInnen einen fiktiven Kleinstaat als Projektionsfläche für Utopien und sind für einen Tag (am 4.10.2014) als VertreterInnen des diplomatischen Korps dieser Mikro-Nation in der Itzehoer Innenstadt anzutreffen, Gastkünstler und Kulturattaches im Gepäck, mitsamt einer provisorischen „Botschaft“ in welcher sie nicht nur junge aktuelle Staatskunst, Ansichtskarten und Spezialitäten aus Secessionistan präsentieren, sondern auch die Möglichkeit besteht, selbst BürgerIn dieses Landes zu werden und einen Pass zu erwerben…

Secession! lädt nach…

11.09.2012 “Runder Tisch Kultur” im Studio des Theaters Itzehoe

Geistige Munition für kulturpolitische Argumentationen

„Kultur kostet Geld. Sie kostet Geld, vor allem deshalb, weil der Zugang zu ihr nicht in erster Linie durch einen privat gefüllten Geldbeutel bestimmt sein darf. (..) Substanziell hat die Förderung von Kulturellem nicht weniger eine Pflichtaufgabe des öffentlichen Haushalts zu sein, als zum Beispiel Straßenbau, die öffentliche Sicherheit oder die Finanzierung der Gehälter im öffentlichen Dienst. Es ist grotesk, dass wir Ausgaben im kulturellen Bereich „Subventionen“ nennen, während kein Mensch auf die Idee käme, die Ausgaben für ein Bahnhofsgebäude oder einen Spielplatz als Subventionen zu bezeichnen. Der Ausdruck lenkt uns in eine falsche Richtung. Denn Kultur ist kein Luxus, den wir uns entweder leisten oder nach Belieben auch streichen können, sondern der Geistige Boden, der unsere innere Überlebensfähigkeit sichert.“
Richard von Weizsäcker

Manuel Zints Worte vorab:
Einen schönen, guten Abend, meine Damen und Herren!
Ich möchte hier schnell ein, zwei Sätze verlieren, bevor diese Veranstaltung beginnt. Wie Sie an meinem Pullover unschwer erkennen können, gehöre ich zu den Initiatoren des Ausstellungsprojektes „Secession!“, welches es sich zur Aufgabe gemacht hat, die kulturelle Landschaft Itzehoes von Seiten der bildenden Kunst aus neu zu prägen – von daher haben wir uns natürlich über die Einladung zu dieser Veranstaltung sehr gefreut und möchten uns hiermit bei der Stadt bedanken. Natürlich möchten auch wir einen konstruktiven Beitrag zur Diskussion um die kulturelle Zukunft der Stadt leisten, und sind zu dem Schluss gekommen, dieses so kurz wie möglich zu halten – und am besten schriftlich, so dass ihn auch jeder mit sich nach Hause tragen kann. Der vorliegende Ausspruch unseres ehemaligen Bundespräsidenten fasst in wenigen Worten die Positionen zusammen, die uns am wichtigsten erscheinen, um eine tragfähige und zukunftsorientierte Kulturpolitik betreiben zu können: wenn diese Positionen nicht bei allen Beteiligten Konsens sind, verkommen jegliche weiteren Überlegungen – und seien sie auch noch so gut – zu reinen Denkübungen und werden Spiegelfechterei! Es sind diese Positionen zu denen sich die öffentliche Hand bekennen muss! Und es ist die Aufgabe der Kulturschaffenden, diese Positionen immer wieder einzufordern: zum einen von der Politik – zum anderen aber auch von sich selbst, um eine kulturelle Leistung abzuliefern, die auch die nötige gesellschaftliche Relevanz und Durchschlagskraft besitzt, so dass sie tatsächlich sinnstiftend wirksam werden kann.
Wir wünschen Ihnen viel Freude an diesen kleinen Zettelchen und noch einen wunderbaren und anregenden Abend mit vielen guten Gesprächen – und verabschieden uns an dieser Stelle: in der Überzeugung, dass das Notwendigste und Grundlegendste hiermit bereits aufs Tapet gebracht worden ist.
Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit…

Wir danken Michel Ruff für den Mitschnitt!

Zum Thema Yarnbombing #2

Leserbrief aus der Norddeutschen Rundschau vom 25. August 2012

Zum Thema Yarn Bombing / Verlosung


Wo in Itzehoe befinden sich diese zwei gehäkelten Tags? Sie hängen bereits seit knapp 400 Tagen…
Wer’s herausfindet, hinterlässt bis zum 30.08.2012 entweder einen Kommentar (mit gültiger E-mail-Adresse) unter diesem Artikel oder schreibt eine Mail an s.dekleijn@web.de – unter allen Teilnehmern verlosen wir vier Kleinstkunstwerke und drei Eintrittskarten für die Begleitaktion (Party und Live-Auftritt der Beatpoeten) unserer nächsten Ausstellung am 1.9.2012. Die Gewinner werden am 31.08.2012 per Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Links zum Thema Yarnbombing / Guerilla Knitting:

Guerilla Knitting bei Wikipedia
Yarn bombing bei Wikipedia (auf englisch)
die Künstlerin Magda Sayeg, Gründerin von knittaplease
knit the city